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Riesenschnauzer Zuchtstätte von Ermada seit 1985

 

Studienrat, Dipl.agr.Ing. Hans-Jürgen Erdmann & Dagmar Erdmann
Richard- Wagner Strasse 04
D-16547 Birkenwerder

Prüfungen

Prüfungsveranstaltungen und Wettbewerbe sollen zwei Zielen dienen. Durch das Ablegen einer Prüfung sollen einerseits die einzelnen Hunde für ihren jeweiligen Verwendungszweck als geeignet herausgestellt werden, andererseits sollen die Prüfungen in der Leistungszucht dazu beitragen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Hunde im Sinne der Gebrauchstüchtigkeit von Generation zu Generation zu erhalten bzw. zu steigern. Sie dienen ferner zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit und Fitness. Das Ablegen einer Prüfung gilt auch als Nachweis der Zuchttauglichkeit des Hundes.

 

Ausdauerprüfung

Die Ausdauerprüfung soll den Beweis erbringen, dass der Hund imstande ist, eine körperliche Anstrengung bestimmten Grades zu leisten, ohne danach erhebliche Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Bei den Körperverhältnissen des Hundes kann die geforderte Anstrengung nur in Laufleistungen bestehen, von denen wir wissen, dass sie erhöhte Anforderungen an die inneren Organe, besonders an das Herz, die Lunge und ebenso an den Bewegungsapparat selbst stellen, bei denen aber auch andere Eigenschaften, wie Temperament und Härte, zur Auswirkung kommen. Die mühelose Bewältigung der Leistungen müssen wir als Beweis für die körperliche Gesundheit und das Vorhandensein der von uns gewünschten Eigenschaften ansehen. Beides ist Vorbedingung für die Verwendung der Hunde zur Zucht.

Begleithundprüfung

Ziel der Begleithundprüfung mit Verhaltenstest und Sachkundeprüfung des Hundehalters ist das Herausstellen eines umweltsicheren Hundes. Hierzu gehören eine Unbefangenheits- und Umweltprüfung sowie das Vorführen des Hundes mit den von ihm zu beherrschenden Grundlagen Kommandos.

Fährtenhundprüfung

Nach erfolgreich absolvierter Begleithundprüfung kann ermittelt werden, ob der Hund die für die Fährtenausbildung benötigte Nasenveranlagung besitzt.

 

Körung

Durch die Körung soll der gesunde, wesensmässig einwandfreie und mit hervorragendem Formwert ausgestattete Zuchthund herausgestellt werden. Körung bedeutet mithin Zuchtauslese und besondere Empfehlung zur Zucht. Es werden wichtige Merkmale wie das Verhaltensbild und das Temperament sowie die nervliche Veranlagung und die Führigkeit des Hundes bewertet.

 

Vielseitigkeitsprüfung

Der Bereich der Vielseitigkeitsprüfung umfasst die Fährtenarbeit, die Unterordnung und der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen. Zur Unterordnung gehören hier die Übungen Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitzübung, das Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde. Zusätzlich ist das Bringen eines Gegenstandes über eine Kletterwand erforderlich, gefolgt von dem Voraussenden des Hundes in Verbindung mit Hinlegen, das Ablegen unter Ablenkung sowie die Überprüfung der Schussgleichgültigkeit.

Der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen. Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame Verhalten gerufen wird. Diese Überprüfung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes. Sich für sein Rudel im Rahmen seiner Möglichkeiten einzusetzen, lernt der Welpe schon frühzeitig von seiner Mutter. Im Rahmen des Schutzdienstes wird u.a. dieser Bewachungsinstinkt genutzt. Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes.